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| Sey o Karr |
Geschrieben am: Sep 7 2005, 09:32 AM
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Met-Dealer ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglied Beiträge: 1046 Mitgliedsnummer.: 19 Mitglied seit: 25-August 05 |
"Wahrscheinlich. Der Schweinehaufen reist ja sowieso zusammen. Wir wissen noch nicht genau, ob wir auf direktem Wege nach Süden ziehen werden, oder erst später zu den Truppen stoßen, um gegen die Leere anzutreten, aber wir werden auf jeden fall wieder im Feuerlager zu finden sein!"
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| Aschure |
Geschrieben am: Sep 7 2005, 12:02 PM
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![]() Meister-Medikus ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglied Beiträge: 762 Mitgliedsnummer.: 10 Mitglied seit: 15-August 05 |
Aschure kuckt etwas spöttisch als Sey sich abquält um sich an seine Worte zu erinnern.
Typisch. Ich verstehe nicht, wieso du sowas immer erst aus den tiefen deines Gehirns kramen musst. Kannst du dich denn gar nicht mehr an diesen wunderbaren Abend erinnern? Das du mir versprochen hast auf mich aufzupassen auf der weiten Reise und immer für mich da zu sein? Das du mir die Sterne vom Himmel holen wolltest? Du warst so verliebt damals... und jetzt musst du schon überlegen was überhaupt damals passiert ist.... -------------------- --- wenn's brennt is' gut ---
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| Miriel |
Geschrieben am: Sep 7 2005, 12:15 PM
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![]() Avatar Vitas ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglied Beiträge: 1917 Mitgliedsnummer.: 6 Mitglied seit: 15-August 05 |
Miriel schüttelt nur den Kopf und schweigt, während sich ein kleines spöttisches Lächeln auf ihre Lippen stiehlt.
Sie denkt daran, dass Aschure und Sey nun schon so lange zusammen sind und dass es oft zu solchen kleinen Streitereien kommt, wobei die beiden es die meiste Zeit eh nicht ernst nehmen. Auch sie nickt bestätigend. "Der Schweinehaufen zieht weiter, ohne Frage. Allerdings frage ich mich, ob man hier auf Mythodea jemals Ruhe und Frieden finden wird. Die Feinde scheinen hier zahlreich und noch nicht einmal alle aufgetreten zu sein." -------------------- "Wir sind nicht die Heiler, die ihr sucht!"
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| Maedhbh |
Geschrieben am: Sep 7 2005, 12:31 PM
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![]() Heiler ![]() Gruppe: Mitglied Beiträge: 32 Mitgliedsnummer.: 13 Mitglied seit: 17-August 05 |
Nachdem der Gesang verklungen ist schaut Maedhbh von ihrem Glas auf, in dessen Tiefen sich ihr Blick verloren hatte.
Das war aber schön! Ein bisschen Spass können wir wirklich alle gebrauchen. Ich danke dir, auch im Namen meiner Göttin. Ich hoffe, ich beleidige dich nicht, aber... Sie kramt in ihrem Beutel und drückt Celeste eine Silbermünze in die Hand. ...wenn du es nicht brauchst, gib es einfach dem nächsten Barden weiter, den du spielen hörst. Wer eine Gruppe von Menschen zum Singen und Tanzen bringt, sollte niemals ohne Lohn bleiben. Wie meine Lehrmeisterin immer gesagt hat: Jede Strophe ist ein Gebet an die Göttin und jedes Lied ist ein Gottesdienst. Beannacht Bhrighide agat, Celeste... Der Regen scheint fast aufgehört zu haben... ich werde mich dann mal wieder auf den Weg machen. Vielleicht kann ich Colin ja noch überreden, dass 3 Kämpfer für eine Reise durch so unsicheres Gebiet nicht genug Schutz sind, vor allem, falls wir Siobhán bei uns haben sollten - die Nyame, muss ich jetzt wohl sagen.... Wenn das funktioniert, werden wir wohl noch ein bisschen bleiben und auf die nächste grössere Gruppe warten, die abreist. Aber bald muss es schon sein. Zum Jahreswechsel in zwei Monaten muss ich wieder in Eire sein. Sie trinkt den letzten Schluck uisce im Stehen aus, nickt allen noch einmal zu und verlässt mit einem Slán agaibh, a charaid! die Taverne. Im Gehen hört sie noch das Klacken von Nussschalen auf dem Tisch... -------------------- Heiler go breagh!
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| Lady Celeste |
Geschrieben am: Sep 7 2005, 12:52 PM
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![]() Meister-Medikus ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Moderator Beiträge: 768 Mitgliedsnummer.: 4 Mitglied seit: 15-August 05 |
Habt Dank für euren Lohn Maedhbh, ich werde mich eurer Worte erinnern auch wenn wir nicht mehr mitteinander reisen...Ich hoffe ich habe eure Göttin nicht beleidigt. Das könnte ich mir nie verzeihen...so kamen doch ab und zu schiefe Töne... Nun denn ich wünsche euch trotz allem eine sichere und schöne Heimreise, und ich hoffe wir sehen uns auf dem nächsten Treffen der Elemente..."
Celeste stand auf verbeugte sich kurz vor Maedhbh und lächelte dann setzte sich wieder zu den anderen...um deren Geschichten zu lauschen -------------------- Frontheilerin und Herrin von Selfiran
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| Miriel |
Geschrieben am: Sep 9 2005, 01:32 PM
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![]() Avatar Vitas ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglied Beiträge: 1917 Mitgliedsnummer.: 6 Mitglied seit: 15-August 05 |
„Wenn ihr mögt, dann werde auch ich eine Geschichte beisteuern. Diese hier stammt aus meiner Heimatstadt Roking, dort ist sie mittlerweile aber mehr eine Legende, denn es gibt nicht mehr viele Menschen, die sie kennen oder gar erzählen können. Ich selbst bekam sie von meiner Urgroßmutter erzählt."
Miriel hält kurz inne und lächelt ein wenig wehmütig und beginnt zu erzählen. "Hoch im Norden in der Stadt Roking, die man auch "Die Windige" nannte, lebte eins ein armer Fischer, mit dem Namen Harsen. Harsen war alles andere als wohlhabend und hatte sich erst vor wenigen Wellenläufen mit all seinen hart erarbeiteten Ersparnissen das Recht erkauft in die Fischergilde einzutreten. So trug es sich zu, dass kurz nach seinem Eintritt in die Gilde der Gildenmeister Torsnep starb. Zurück blieb nur sein letzter Wille...Da der Tod Torsneps sehr unerwartet kam herrschte Aufruhr in der Gilde und alle warteten angespannt die Brechung des Siegels, mit dem das Testament verschlossen war, ab. Dies durfte, nach der der Tradition der Fischer, allerdings erst drei Tage nach der Bestattung des Meister geschehen, damit seine Seele genug Zeit hatte, um das große Wasser zu überqueren und in den ewigen Hafen einzukehren. Auch Harsen war, wie jedes Mitglied der Gilde, zu der Bestattung eingeladen, die, wie es sich für einen Fischer gehörte, auf der See stattfand. Er hörte auf dem Weg zum Hafen zwei Gildenmitglieder darüber munkeln, dass Torsnep keine weiteren Verwandten, außer seiner jungen Tochter zurückgelassen hatte, denn seine Frau war schon lange tot. Harsen empfand Mitleid für die Tochter des Gildenmeisters und dankte der Göttin dafür, dass seine Eltern gesund und wohl behalten waren. Am Hafen herrschte reger Betrieb und das große Schiff, auf dem die Beisetzung stattfinden sollte, war schon gut mit Menschen gefüllt, nur der Bug wirkte menschenleer. Staunend ob solcher Pracht trat der junge Fischer an Bord und blickte sich mit großen Augen um. Er konnte sich kaum satt sehen an den mit Gold bestückten Relingverzierungen und dem Prunk, der überall um ihn herum aus jeder Plankenritze zu strahlen schien. Ohne es zu bemerken hatte er sich in seinem Staunen zum Bug des Schiffes bewegt, an dem, eingehüllt in schwarzen Brokatstoff und dem in Gold aufgestickten Wappen der Fischergilde, der Sarg des Meisters stand. Vor ihm kniete leise schluchzend eine zusammengesunkene Gestalt. Leise und taktvoll wollte Harsen sich zurückziehen, denn ihm war bewusst, dass er die Tochter Torsneps beim Abschied von ihrem Vater störte. "Bleibt" flüsterte sie leise und befahl ihm mit einer kleinen Handbewegung näher zu treten. Harsen senkte ehrerbietig den Kopf und verneigte sich höflich vor ihr. Als er seinen Kopf wieder hob blickte er in zwei haselnussbraune Augen, die ihn traurig und seltsam melancholisch und leer ansahen. Sein Herz stockte, als er spürte wie ihr Blick den seinen gefangen nahm. Verzweifelt suchte er nach den richtigen Worten, um sein Mitleid zu bekundigen, doch nur seine eigenen Gedanken perlten ihm über die Lippen. "Ihr habt die Augen einer Meerjungfrau..." murmelte er leise und ihr Mund öffnete sich vor Erstaunen. Er deutete ihr Erstaunen falsch und erschrak über seine eigene Unverfrorenheit. Harsen wollte einen Schritt zurück treten, um den standesgemäßen Abstand wieder herzustellen, doch die junge Frau griff zart nach seiner Hand und hielt ihn sanft zurück. "Ich kenne euch nicht, Herr." sagte sie und bei dieser höflichen Anrede schoss Harsen das Blut in den Kopf, denn sie war weit über dem Maß, dass er als einfacher Fischer erwarten konnte. "Aber ihr seid der Erste, der..." sie brach ab und drückte seine Hand, während erneut Tränen in ihre Augen traten. "Der das erkennt...sagt, habt ihr schon einmal eine Meerjungfrau gesehen? Ich stelle es mir wunderbar vor so zu sein wie sie." Harsen lächelte sie warm an und schüttelte zaghaft den Kopf. "Nein, noch nie in meinem Leben habe ich ein solches Geschöpf gesehen, denn uns Fischern ist es schließlich erst am Ende unseres Lebens vergönnt einer von ihnen zu begegnen, damit sie uns sicher durch die große See in den letzten Hafen geleiten." Er holte tief Luft und ergriff ihre zweite Hand. "Aber mir scheint, als hätte ich meine Meerjungfrau schon früher gefunden..." Miriel räuspert sich leise und nimmt schnell einen Schluck Tee aus ihrem Tonbecher, um dann fortzufahren. "Harsen und die Tochter des verstorbenen Meisters redeten noch lange an diesem Abend und sie wich nur selten von seiner Seite. Es schien, als hätten sich zwei Suchende gefunden und beiden kam es vor, als wären sie sich früher schon einmal begegnet. Auch den nächsten Tag verbrachten die beiden zusammen. Der junge Fischer wusste nicht, wann er sich das letzte mal so glücklich gefühlt hatte und er meinte zu spüren, dass ihrer beiden Herzen im Einklang miteinander schlugen. Das junge Glück hätte wohl, trotz der verschiedenen Stände und dem nahenden Spott der Gilde, ewig gehalten, wäre nicht Torsneps Testament drei Tage nach der Bestattung geöffnet worden… Denn dieses Schriftstück enthielt das Unglück, welches die Fischergilde gänzlich zu Fall bringen sollte... Schon jetzt herrschte Aufruhr und Unmut unter den Mitgliedern der Gilde, denn sie fühlten sich zum einen schutzlos ohne Gildenmeister und auf der anderen Seite glaubte mittlerweile jeder das Privileg zu haben dieses Amt als nächster ausführen zu dürfen. Doch kam es anders, als sie alle gedacht hatten. Der Notar brach, vor der versammelten Gilde und der Tochter Torsneps das Siegel und verlas das Erbe. Nach der Verkündung war es so still im Raum, dass man die Fische hätten atmen hören können. Dann brauch ein Tumult los, der seinesgleichen noch suchen muss. Die Männer sprangen auf, rannten herum, schrien, steckten die Köpfe zusammen und waren aufgebracht wie noch nie. Nur zwei einsame Menschen in diesem Raum blickten sich lange und schweigend an. Harsen und die Tochter des verstorbenen Gildenmeisters. Wie hatte es in dem Testament geheißen? ‚Dies hier sei mein letzter Wille. Kraft meines Amtes als Gildenmeister der Fischergilde habe ich das Recht meinen Nachfolger zu bestimmen. Doch da ich niemanden bis jetzt für würdig genug halte dieses Amt anzunehmen und meine Tochter Lastariel, wie es der Brauch verlangt, zur Frau zu nehmen, habe ich mir eine Aufgabe ausgedacht. Eine Prüfung, die ihr bestehen müsst, um zu zeigen dass ihr dem Amt würdig seid. Eure Aufgabe sieht wie folgt aus: Ich erwarte von jedem Bewerber aus den Reihen der Mitglieder, dass er versucht die große See zu überqueren ohne dabei zu sterben und meiner Tochter die Schwanzschuppe einer Meerjungfrau als Hochzeitsgeschenk mitbringt.’ Harsen schluckte schwer und wandte den Blick von Lastariel ab. Er hatte schon wenige Augenblicke nach der Verlesung gewusst, was er nun tun musste. Entsetzt starrte Lastariel zu ihm hinüber, als er zu der großen Glocke, die in der Raummitte stand, trat und diese schlug. Schnell verstummte die aufgebrachte Menge und blickte überrascht den jungen Mann an, der selbstbewusst aber auch ein wenig verloren neben der großen Bronzeglocke stand. Harsen räusperte sich und sprach: „Ich tue hiermit kund, dass ich Harsen der Fischer ausziehen werde, um eine Meerjungfrauenschuppe für die wunderbare Lastariel zu finden und sie ihr als Hochzeitsgeschenk zu bringen. Genau, wie ihr verstorbener Vater es verlangt.“ Doch seine letzten Worte gingen in einem furchtbaren Tumult unter, denn wiederum waren viele der Männer aufgesprungen und hatten das Wort versucht an sich zu reißen. Aus allen Ecken und Winkeln hörte man sie grölen und prahlen, dass auch sie ausziehen würden, um das Amt des Gildenmeisters zu bekommen. Nach dieser Nacht sollte nichts wie früher sein. Unzählige Fischerboote, ob klein und ärmlich oder groß und prächtig, verließen den Hafen von Roking, um die Meerjungfrauen zu suchen. Unter ihnen war auch Harsen, der sein Versprechen einlösen wollte. Mit ihm am Kai stand Lastariel, die Tochter des Gildenmeisters. Tränen benetzten ihre Wangen, als sie ihn das erste und letzte Mal küsste. Lächelnd legte er ihr eine Hand an die Wange und schaute sie lange an. „Sei vorsichtig.“ flüsterte sie ihm zu und drückte seine Hand. „Ich habe Angst, dass du nie wieder kehrst.“ „Wie sollte ich verschwinden oder sterben, wenn meine Meerjungfrau hier steht und auf mich wartet?“ fragte er und sie umarmten sich das letzte Mal." Miriel hält kurz inne und blickt in die Runde. Sie lächelt traurig und fährt fort. "Lastariel wartete. Sie wartete Jahr um Jahr und mit ihr viele Frauen und Familien, deren Fischer auch auf See gefahren waren in dem Wahn nach Macht, der sie ergriffen hatte. Doch niemand von ihnen kehrte je zurück. Es heißt, dass sich viele der Frauen aus Verzweiflung ins Meer stürzten und wenn man heute an den gischtumspülten Klippen meiner Heimatstadt steht, soll man ihre Gesänge bei Nacht immer noch hören können. Was mit Lastariel geschehen ist, weiß man nicht genau. Es heißt sie hätte ihr ganzes Leben auf Harsen gewartet und wäre dann schließlich selbst zu Stein geworden, damit sie ewig auf die See hinausblicken kann, immer in der Hoffnung, dass ihr Liebster wiederkehrt.“ Lächelnd lehnt Miriel sich zurück und nimmt einen tiefen Schluck aus ihrem Becher. -------------------- "Wir sind nicht die Heiler, die ihr sucht!"
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| Lady Celeste |
Geschrieben am: Sep 9 2005, 02:02 PM
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![]() Meister-Medikus ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Moderator Beiträge: 768 Mitgliedsnummer.: 4 Mitglied seit: 15-August 05 |
"Diese Legende erinnert mich an die Legenden von Loreley. Sie sind ähnlich und doch ganz anders... Es war eine sehr schöne Geschichte und gleich auch eine sehr traurige... Die Arme Lastariel, hat das was sie eins liebte so kurz hintereinander verloren... Das bricht jeder Frau das Herz..."
Celeste lächelte trank einen Schluck ihres mittlerweile kalten Tees und dachte über diese Legende nach bevor Sie meinte... "Hat aber nicht jede Legende einen wahren Kern? Denn wenn nicht, wie sind diese Legenden entstanden, frage ich mich....Wie stehts mit euch" -------------------- Frontheilerin und Herrin von Selfiran
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| Miriel |
Geschrieben am: Sep 9 2005, 02:17 PM
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![]() Avatar Vitas ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglied Beiträge: 1917 Mitgliedsnummer.: 6 Mitglied seit: 15-August 05 |
"Ja, sie ähnelt ein wenig der Geschichte der Loreley...Ich bin froh, dass sie euch gefallen hat. Man weiß ja nie, wie die Legenden aus verschiedenen Kreisen auf die Leute wirken. ICh selbst habe festgestellt, dass Geschichten aus meinem Heimatland oft sehr düster und traurig sind, während die Geschichten aus den Ländern im Süden oft voller Schalk und Abenteuer sind. Manchmal beneide ich die Südländer um ihre Fröhlichkeit, aber gleichzeitig liebe ich die Melancholie und das Schwermütige in den Legenden meines Volkes."
Sie lächelt und trinkt einen Schluck Met aus Aschures Becher. "Ich bin mir sicher, dass in dieser Legende ein wahrer Kern steckt, denn als Kind war ich oft an dieser besagten Klippe und dort steht wirklich so ein Fels, der einer Frauengestalt sehr ähnlich sieht. Früher hab ich mir immer so sehr gewünscht, dass plötzlich ein Schiff am Horizont auftaucht und der Fels zu Leben erwacht." lacht sie und zwinkert lustig. -------------------- "Wir sind nicht die Heiler, die ihr sucht!"
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| Sey o Karr |
Geschrieben am: Sep 9 2005, 02:31 PM
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Met-Dealer ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglied Beiträge: 1046 Mitgliedsnummer.: 19 Mitglied seit: 25-August 05 |
"...Ich muss mal kurz weg, wenn ihr mich entschuldigen wollt?!"
Sey steht auf, um hinter dem Gasthof den Abort zu besuchen. |
| Lady Celeste |
Geschrieben am: Sep 9 2005, 05:27 PM
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![]() Meister-Medikus ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Moderator Beiträge: 768 Mitgliedsnummer.: 4 Mitglied seit: 15-August 05 |
"Nun ja was mein Repertoire an Geschichten betrifft so habe ich kaum eine... meine Stärke sind Lieder...Nur ich will euch mal was fragen, damals als ich von meiner Ziehmutter wegging, da verschwand sie nach ihren letzten Worten in einer Welle aus Licht, was würde euch da in den Sinn kommen? Denn nun sie kam mir viel älter vor als die anderen alten Frauen die ich auf meinen Reisen kennenlernte...Und sie wusste soviel über die Heilkunst und über Kräuter das kann man alles garnicht in einem Leben lernen...Was würdet ihr denken?"
Celeste seuftzte jetzt war ihre Frage raus und sie wartete gespannt auf die Antworten der anderen....SIe trank einen Schluck Tee und bestellte bei Wirt eine neue Tasse... -------------------- Frontheilerin und Herrin von Selfiran
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| Miriel |
Geschrieben am: Sep 10 2005, 08:38 AM
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![]() Avatar Vitas ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglied Beiträge: 1917 Mitgliedsnummer.: 6 Mitglied seit: 15-August 05 |
Miriel lächelt und überlegt kurz.
"Weißt du Celeste, in meinem Land gibt es eine Sage, die von ähnlichem berichtet. Menschen, die alleine sind und deren Leben am Abgrund langverläuft oder die Hilfe brauchen, denen wird jemand zur Seite gestellt. Diese Gestalt heißt im Volksmund "Liriemar" und ich kann die Bedeutung eigentlich garnicht richtig übersetzen. Man könnte es vielleicht mit einem Schutzengel vergleichen, aber gleichzeitig ist es noch viel mehr, denn ein Schutzengel ist ja nicht immer präsent. Ein Liriemar ist ein Wesen, dass dir durch die dunklen Zeiten hilft. Es kann jegliche Gestalt annehmen und verschwindet dann, wenn es das Schicksal ihm sagt oder die Person nun stark genug ist alleine ihren Weg zu gehen." -------------------- "Wir sind nicht die Heiler, die ihr sucht!"
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| Lady Celeste |
Geschrieben am: Sep 10 2005, 12:04 PM
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![]() Meister-Medikus ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Moderator Beiträge: 768 Mitgliedsnummer.: 4 Mitglied seit: 15-August 05 |
"Das ist eine schöne Legende... Vielleicht stimmt sie sogar, vielleicht war meine Ziehmutter eine solche Liriemar, aber dann frage ich mich warum sie eine Freundin meiner Mutter gewesen ist, den meine Mutter brachte mich zu ihr aus dem Grund da sie eine Freundin war von ihr... Es gibt noch soviele Rätsel in meinem ganzen verdammten Leben...die ich vielleicht niemals lösen werde können...
Celeste ballte ihre Hände zur Faust... und dachte sich warum gerade sie das erlebt... -------------------- Frontheilerin und Herrin von Selfiran
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| Aschure |
Geschrieben am: Sep 10 2005, 10:37 PM
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![]() Meister-Medikus ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglied Beiträge: 762 Mitgliedsnummer.: 10 Mitglied seit: 15-August 05 |
Aschure hörte den Gesprächen und Miriels Geschichte schweigend zu. Sie fühlte sich allmählich wirklich warm und behaglich, nachdem die letzte Kälte aus ihren Gliedern gewichen war.
Sie griff nach ihrer Tasche und gab ein paar getrocknete Kräuter aus kleinen Dosen in ihren schweren Mörser und zerdrückte sie damit. Um sie herum breitete sich ein schwerer Geruch aus, eine Ahnung der letzten Blüten des Sommers, der Mythodea jetzt merklich verließ. Bei ihrer Beschäftigung hörte sie weiter den Gesprächen zu, summte leise vor sich hin, und wartete, dass Sey wiederkommen und sich neben sie setzen würde, um ihr, wie immer wenn sie ihre alchemistischen Fähigkeiten einsetzte, über die Schulter zu schauen, und sie auszufragen. -------------------- --- wenn's brennt is' gut ---
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| Sey o Karr |
Geschrieben am: Sep 10 2005, 10:42 PM
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Met-Dealer ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglied Beiträge: 1046 Mitgliedsnummer.: 19 Mitglied seit: 25-August 05 |
Sey betritt wieder die Taverne. Ein deutliches Naserümpfen ist seine erste Reaktion.
"Aschure, ist das wieder einer Eurer Experimente? Es riecht so ähnlich wie die letzte Salbe, die ihr versucht habt herzustellen!" |
| Aschure |
Geschrieben am: Sep 10 2005, 10:49 PM
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![]() Meister-Medikus ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Mitglied Beiträge: 762 Mitgliedsnummer.: 10 Mitglied seit: 15-August 05 |
Ihr habt überhaupt keinen Grund die Nase zu rümpfen. Das sind lediglich ein paar heilsame Blüten mit Kräutern, und diese Salbe war nicht experimentiert! Ich arbeite nach uraltem Rezept, schließlich hat meine Mutter mir alles beigebracht!
Ich verändere die Rezepturen höchstens ein wenig, um die Wirkung zu verbessern. sagte Aschrue sichtlich empört über Sey's gerkräuselte Nase. Sie empfand den Geruch der Kräuter und Blüten als sehr angenehm und atmet wie immer, wenn sie ihre Tränke und Salben mischt, tief ein, um einerseits die richtige Mischung zu erhalten, und andererseits die Wohltuenden Dämpfe auch für sich zu nutzen. -------------------- --- wenn's brennt is' gut ---
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